Die Persönlichkeitsstruktur von …

Hochsensibilität

Genauso wie die Augen- und Haarfarbe ist auch die Intensität, mit der Menschen Details wahrnehmen können, angeboren. Diese Gabe kommt bei rund 15-20% einer Bevölkerung und im Tierreich vor und beeinflusst die Art und Weise, wie sie auf die Welt reagieren und in ihr agieren. mehr dazu

Hochbegabung

Ist eine Persönlichkeitsstruktur, nicht nur ein IQ-Wert. Als angeborenes Potenzial bei ca. 2-3% einer Bevölkerung prägt es die Art und Weise, wie sie Informationen verarbeiten und diese neu miteinander kombinieren. Als Kinder sind sie Gleichaltrigen kognitiv oft voraus. Im zwischenmenschlichen Miteinander brauchen sie dafür eine liebevolle leitende Hand. Wie eigentlich jeder Mensch.

High-Sensation-Seeker

Sie sind eine kleiner Anteil bei den hochsensiblen bis hochbegabten Menschen. Im Englischen bedeutet „sensation“ SENSATION und auch SINNESEINDRUCK. In der Neurobiologie steht es für REIZ. In diesem Spannungsverhältnis nehmen HSS besonders viele Reize und Angebote wahr, gehen ihnen nach und wandern abwechselnd zwischen den Extremen: „unter-Menschen-gehen“, Neues ausprobieren und im Anschluss komplett zurückgezogen alles für sich allein verarbeiten. So lang, bis sie wieder den Kontakt zu Menschen vermissen.

Synästhesie

Auch diese Menschen beschreiben die Art und Weise, wie sie die Welt wahrnehmen ähnlich, wie hochsensible und hochbegabte Menschen. Bei ihnen kommt hinzu, dass ein Sinnesreiz einen zweiten Sinn triggert. Z.B. hören oder schmecken sie Farben, sehen Töne farbig, Buchstaben und Zahlen sind farbig und haben einen Charakter.

Hochstapler – Imposter

Ehrlich erarbeitete Ausbildungs-, Studienabschlüsse und Titel. Und trotzdem ist bei ca. 20% der hochbegabten Menschen oft der Gedanke da, das war noch nicht alles, das ist noch nicht perfekt, da fehlt noch so viel. Ihr Anspruch an sich ist Nobelpreis-Niveau. Und selbst wenn sie ihn bekommen würden, würden sie an sich und ihrem Ergebnis weiter nach noch Fehlendem Ausschau halten. Leider machen sie dabei sich selber kaputt. Da trifft der Begriff „Tiefstapler“ besser.

Minderleister – Underachiever

„Wenn ich nur kann, wenn ich soll, aber nie darf, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.“ So bleiben Menschen mit hochbegabten Potenzial hinter dem zurück, was in ihnen steckt.

„Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: die, die KÖNNEN sollen, müssen auch wollen DÜRFEN.“ So wird aus einem Minderleister ein Mensch, der sein Potenzial abrufen und in Leistung umwandeln kann.

Gesamtheitlich gilt dieses Prinzip für alle Menschen.