High Sensation Seekern

High Sensation Seeker oder auch Scanner sind Begriffe für diesen besonderen Teil der Persönlichkeit. Er ist wissenschaftlich nicht festgelegt. Umgangssprachlich haben sich die Bezeichnungen etabliert.

Unter den Hochbegabten und Hochsensiblen Menschen ist dieser Anteil häufiger vertreten, aber nicht bei jedem.

Menschen mit diesem Anteil scannen ständig ihre Umwelt nach Informationen, nehmen diese detaillierter war, betrachten sie auch viel länger und intensiver als andere Menschen. Genauso interessieren sie sich für vielfältige Themen. Dabei wollen sie dieses Thema bis ca. 70 % verstanden haben. Dann wird es uninteressant für sie. Und wechseln zum nächsten Thema, das jetzt für sie spannend geworden ist.

Von Außen schaut es für Dritte so aus als ob sich diese Menschen für nichts entscheiden können, schnell begeistert sind dann aber schnell das Interesse wieder verlieren, sich gefühlt verzetteln und einfach nur hin und her springen aber nirgendwo richtig tief drin sind. 

Auch von Innen fühlt es sich teilweise so an, als ob sie nirgendwo richtig Experte sind, sondern immer nur oberflächliches Wissen anhäufen, mit dem sie aber nichts weiter anfangen können. Dass sie auch nicht dazu verwenden können ihr eigenes Geld zu verdienen, weil sie denken, dass ihr Wissen zu oberflächlich ist.

Beispiele einiger High Sensation Seeker über ihre innere Wahrnehmung:

„Meine Bedürfnisse ändern sich ständig!!“

„Ich quäle mich regelrecht damit Entscheidungen zu treffen, da es grundsätzlich die beiden Seiten in mir sind, die auch stets was anderes wollen. Das macht mir auch das Vorausplanen so schwer.“

„Ich schwanke zwischen Höhen und Tiefen, Extravertiertheit und Intravertiertheit, habe das starke Bedürfnisse sowohl nach Ruhe als auch nach Nervenkitzel…“

„Ich wanke immer wieder zwischen“Ich brauche Ruhe“ und „Ich brauche Action“…! 😉

„Von 0 auf 180, oder wie ein Ferrari mit angezogener Handbremse.“

„Langweilig ist mir nie; irgendwas spannendes gibt es immer zu lernen/tun/nicht tun/träumen/usw.“

„Ich hätte am liebsten 10 parallele Leben“

„Auch wenn ich hatte, was ich wollte, z.B. ein bestimmtes Lied auf dem Klavier, einfach wissen, wie es funktioniert, einfach nur das Wissen, dass ich es kann – dann reichte mir das! Der Rest war nur stupides Üben und lediglich verbessern und perfektionieren – und daran hatte / habe ich einfach kein Interesse mehr! Das ist meinem Kopf zu langweilig.“

Gibt es ein Patentrezept, um mit dem Persönlichkeitsanteil umzugehen?

Ein Patentrezept gibt es nicht. So wie jeder Mensch individuell ist, hat auch jeder Mensch seinen ganz persönlichen Weg.

Allerdings ist die Basis bei allen gleich, auch bei mir:

Welche erprobte Methode hat mir geholfen?

Mir hat Wissen über DEN ganz zentralen Teil meiner Persönlichkeit gefehlt. Das Wissen um meine typischen Verhaltensweisen und damit verbundenen Reaktionen, die durch die angeborene Hochsensibilität und Hochbegabung einfach da sind. Das es neben mir noch viele weitere Menschen gibt, denen es ähnlich geht. Das ich in fachlicher Begleitung meinen Wesenskern entdecken konnte. All das hat mir geholfen, mich selber zu verstehen. Mich anzuerkennen, zu mir zu stehen, statt ständig zu glauben, andere wissen es besser. Dadurch hat mein Selbstvertrauen, mein Selbstbewusstsein, mein Selbstwertgefühl einen weiteren enormen Boost nach oben bekommen. 

Möchtest du deine ganz persönlichen einschneidenden Erlebnisse in einem geschützten Raum in neuem Licht bewerten und das Gedankenkarussell daran endlich loslassen? Ich freue mich, wenn ich dich auf diesem Weg begleiten darf. So erreichst du mich:

Klicke hier – So erreichst du mich