Hochsensiblen

Zwischen 15-20% einer Bevölkerung sind in Deutschland Hochsensibel, das sind ca. 12-16 Mio Menschen, jeder 5. bis 6 Einwohner. Diese Verteilung wurde von anderen Forschern in Studien auch in der Tierwelt nachgewiesen.

Wer z.B. mit mehreren Hunden, Katzen, oder Hasen zu Hause zusammen lebt, hat die unterschiedlichen Verhaltensweisen auf z.B. Lärm schon erlebt. Auch bei Pferden, Löwen, Zebras, Elefanten usw. In der Tierwelt ist es selbstverständlich, wie jedes Tier seine Stärke am Besten zum Gemeinschaftswohl einsetzen kann.

Bei uns Menschen wollen wir doch noch oft, dass auch der Fisch auf Bäume klettern kann.

Rund 70% sind introvertierte Menschen und laden ihre Batterien auf, in dem sie sich in ihr reiches Innenleben zurückziehen.

Die 30% Extrovertierten und laden ihre Batterien, wie alle anderen Extrovertierten  unter Menschen auf.

Überraschender weise verteilt sich die Hochsensibilität zwischen Männern und Frauen 50% 50%. 

Mit der Übersetzung von Elaine N. ARONs Buch ‚Sind Sie hochsensibel‘ wurde das Thema erstmal in Deutschland bekannter. Es folgten in den letzten zwanzig Jahren viele Bücher verschiedenster Autoren.

Die älteste mir bekannte Veröffentlichung über hochsensible Menschen stammt aus dem Jahr 1854. Sie ist von Dr. Carl Friedrich Freiherr von REICHENBACH, einem Chemiker Naturforscher und Philosoph. 

Hochsensibilität ist also keine Modeerscheinung, sondern seit je her ein normaler Bestandteil der Bevölkerung. Genau deshalb gehört diese Persönlichkeitsstruktur unbedingt in jedes Diversity-Programm von Unternehmen, Institutionen, Schulen und dem allgemeinen Gesellschaftsbild.

Hochsensibilität ist angeboren und wird vererbt, genauso wie die Haarfarbe oder Augenfarbe. 

Die Art, wie hochsensible Menschen die Welt wahrnehmen, ist facettenreicher. Wissenschaftlich ist noch nicht erforscht, was genau im Gehirn eines hochsensiblen Menschen anders ist, als bei einem nicht hochsensiblen Menschen. Oder welche Gene die Intelligent weitervererben.

Was durch viele Interviews und Beobachtungen sehr gut in Studien erforscht ist, sind die Verhaltensweisen und die Gedanken hochsensibler Menschen. 

Mit den folgenden drei Einsteiger-Impulse, aus der Innenwelt und von außen erkennbar, möchte ich einen ersten Einblick geben.  

Innenwelt:

1. Hochsensible nehmen frühzeitiger mehr wahr als andere und fragen sich, warum die anderen das nicht sehen oder erst nach quälend endloser Diskussion zur gleichen Erkenntnis kommen

2. sie wünschen sich mehr Ruhepausen als andere und haben

3. den Eindruck anders zu sein. Sie haben vielleicht sogar den Eindruck aus vielen Bewertungen ihrer Person gewonnen, das irgendetwas nicht mit ihnen stimmt – weil sie schon viele Male einen diese Beispielsätze gehört haben

.du bist zu sensibel

.du nimmst das viel zu persönlich

.du denkst zu viel 

,was stimmt mit dir nicht?

Von außen können Hochsensible Menschen an 

1 ihrem wachen Blick erkannt werden – sie beobachten ihr Umfeld, reden dadurch weniger, gelten für extrovertierte Menschen häufig auch als schüchtern

2 sie hinterfragen kritisch – weil sie den Sinn erkennen wollen. Nur wenn eine Aufgabe als sinnvoll angesehen wird, können sie dahinter stehen und 100%-igen Einsatz bringen

3 lachen z.B. im Kino zwei-drei Sekunden vor allen anderen – weil sie bereits erahnen können, was passiert

In Summe wollen sie sich verstanden und angenommen fühlen.

Diese kurzen Einblicke sind ein winziger Ausschnitt aus einem sehr gut erforschten Gebiet an typischen Verhaltensweisen.

Auch wenn diese drei Beschreibungen nicht alle oder gar nicht bei Dir vorliegen, heißt das noch lange nicht, dass Du nicht hochsensibel sein könntest.

Lerne diese Persönlichkeitsstruktur kennen, um diese angeborenen Fähigkeiten

1. als Ressourcen noch zielgerichteter mit ihren Stärken zum Gewinn aller einzusetzen

2. finde noch gezielter deine Freude und den Sinn im Berufsleben

3. achte auf mehr Pausen, um deinem Kopf die Zeit zu geben, die vielen unbewusst und bewusst wahrgenommenen Details zu verarbeiten. Damit beugst du ebenfalls Burn-Out vor.

Das passiert, wenn ein Arbeitgeber hochsensible Menschen in seinem Team erkennen kann, sowie beide Seiten um die Persönlichkeitsstruktur wissen und diese wertschätzen:

1 .Die hochsensiblen Mitarbeiter fühlen sich gesehen und 

2. Arbeitgeber können auf die Verlässlichkeit und schnelle Erledigung vertrauen.

3. bekommen eine höhere Qualität mit effizienterem Prozessablauf für den Arbeit- oder Auftraggeber

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