Allgemeine Geschäftsbedingungen
Teamworkshops, Trainings & Moderationen (B2B)
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Unternehmen
für Teamworkshops, Trainings, Moderationen und Beratungsleistungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Heike Fischer
(im Folgenden „Auftragnehmerin“)
und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen
(im Folgenden „Auftraggeber“)
über die Durchführung von Teamworkshops, Trainings, Moderationen, Seminaren oder Beratungsleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich. Entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Ein Widerrufsrecht besteht nicht.
§ 2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung von Workshops, Trainings, Moderationen oder Beratungsleistungen gemäß Angebot oder Auftragsbestätigung.
Ein bestimmter wirtschaftlicher, organisatorischer oder persönlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Die Leistungen stellen keine Rechts-, Steuer- oder Therapieberatung dar.
§ 3 Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Die Leistung kann insbesondere umfassen:
- Durchführung von Workshops oder Trainings
- Moderation von Teamprozessen
- Impulsvorträge
- Vor- und Nachbereitung
- Abstimmungsgespräche
- Erstellung von Unterlagen oder Dokumentationen
Vor- und Nachbereitungszeiten gelten als Arbeitszeit.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte einzusetzen.
§ 4 Leistungszeiten und Pauschalen
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, gelten folgende Zeitdefinitionen:
Tagespauschale
bis zu 8 Zeitstunden innerhalb eines Zeitrahmens von maximal 10 Stunden inkl. Pausen
Halbtagespauschale
bis zu 4 Zeitstunden
Zusatzstunden
werden anteilig nach vereinbartem Stundensatz berechnet
Begonnene Stunden gelten als volle Stunde.
Vor- und Nachbereitung sowie Abstimmungsgespräche gelten als Arbeitszeit.
§ 5 Honorar
Es gelten die im Angebot vereinbarten Honorare.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
§ 6 Zahlungsbedingungen (B2B)
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, gelten folgende Zahlungsmodalitäten:
Paket- oder Projektleistungen
Bei mehrtägigen oder als Paket vereinbarten Leistungen:
- 50 % Anzahlung nach Auftragserteilung und Rechnungstellung
- 50 % nach Durchführung des ersten Workshoptages bzw. spätestens zur Hälfte des vereinbarten Leistungszeitraums
Einzeltermine oder Tagesbuchungen
Abrechnung nach Durchführung; zahlbar innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug.
Fälligkeit
Offene Rechnungen sind vor Durchführung weiterer Termine auszugleichen.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, bei Zahlungsverzug vereinbarte Termine bis zum vollständigen Zahlungseingang auszusetzen.
§ 7 Reise- und Nebenkosten
Zusätzlich zum Honorar werden berechnet:
- Reisezeit als Arbeitszeit oder vereinbarte Pauschale
- Fahrtkosten (km-Pauschale oder Bahn/Flug)
- Übernachtungs- und Verpflegungskosten
- Raummieten oder externe Materialkosten
§ 8 Terminabsage / Ausfallhonorar
Da Termine exklusiv reserviert werden, gelten folgende Ausfallregelungen:
- bis 21 Tage vor Termin: kostenfrei
- 20–8 Tage: 50 %
- 7–3 Tage: 75 %
- weniger als 72 Stunden oder Nichterscheinen: 100 %
Bereits entstandene Kosten werden zusätzlich berechnet.
Ersatztermine erfolgen nach Verfügbarkeit.
§ 9 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt sicher:
- rechtzeitige Bereitstellung aller notwendigen Informationen
- geeignete Räumlichkeiten und Technik
- verbindliche Teilnehmerzahl
- pünktlicher Beginn
Erhöht sich die Teilnehmerzahl wesentlich, kann eine Anpassung des Honorars erfolgen.
§ 10 Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Leistung überlassenen Unterlagen, Konzepte und Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
Sie dürfen ausschließlich intern genutzt werden.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist nur mit schriftlicher Zustimmung zulässig.
§ 11 Haftung
Die Auftragnehmerin haftet
- unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
- bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften
- bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden
Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
§ 12 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragsdurchführung verarbeitet.
Es gelten die Bestimmungen der DSGVO sowie die Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin.
§ 13 Außergerichtliche Konfliktlösung
Die Parteien verpflichten sich, bei Streitigkeiten aus diesem Vertrag zunächst eine außergerichtliche Klärung anzustreben.
Hierzu soll vorrangig eine Mediation durchgeführt werden.
Erst nach Scheitern der Mediation ist der Rechtsweg zulässig.
Das Recht auf einstweiligen Rechtsschutz bleibt unberührt.
§ 14 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist der Sitz der Auftragnehmerin, sofern gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
